Waldeck
 
Verkehr

Kunststraßen/Chausseen
Noch um 1820 liegt das Fürstentum Waldeck sehr abgeschieden und weit entfernt von den großen Verkehrs- und Handelsstraßen. Dreißig Jahre später hat es über den Chausseebau Anschluss an die umliegenden Gebiete gefunden, speziell nach Kassel. Auch sein eigenes kleines Staatsgebiet ist von Kunststraßen durchzogen, mit der Landeshauptstadt und Residenz Arolsen im Mittelpunkt des Netzes. Zum weiter entfernt liegenden Landesteil Pyrmont führen ebenfalls Chausseen.

Eisenbahnen
Als erste Stadt des Fürstentums erhält Wildungen 1884 Eisenbahnanschluss an die in der preußischen Provinz Hessen-Nassau gelegene Stadt Wabern. Im Jahre 1885 hat das Waldecker Schienennetz eine Streckenlänge von 12km (GIS-Wert).
Die Hauptstadt Arolsen erhält erst 1890 mit der Linie Warburg-Volkmarsen-Arolsen Anschluss an das Eisenbahnnetz. Bis 1905 sind auch Wildungen und Korbach mit Arolsen verbunden.
Durch den abgetrennt im Norden liegenden Landesteil Pyrmont führt seit 1872 auf kurzer Strecke die Hannover-Altenbekener Bahn.


Wasserstraßen
Weder Waldeck noch Pyrmont verfügen über schiffbare Wasserstraßen.

See- und Binnenhäfen
Weder Waldeck noch Pyrmont verfügen über Binnenhäfen