Hannover
 
Geographie/Topographie
Für das Königreich Hannover wird 1815 eine Fläche von 699 Quadratmeilen angegeben. Der GIS-Wert beträgt 38.732km² (1820). Nach Österreich, Preußen und Bayern bildet das Königreich Hannover das viertgrößte Land des Deutschen Bundes.
Der Großteil des Königreichs gehört zur norddeutschen Tiefebene. Es besteht überwiegend aus flachem Land, Sandhügeln, Heide und Mooren sowie Marschgebieten an der Nordseeküste, der Elbe und der Weser.
Nur die südlichen Gegenden sind gebirgig. Dort ist das Hauptgebirge der Harz, mit dem 926m hohen Bruchberg als höchster Erhebung im Königreich. Der Osnabrücker Landesteil im Westen wird vom Teutoburger Wald und dem Wiehengebirge durchzogen. Dort ist die höchste Erhebung der Dörenberg nördlich von Iburg mit 356m.
Die drei größten Flüsse des Landes sind die Ems im Westen, die Weser in der Mitte und die Elbe an der östlichen Landesgrenze. Nennenswert sind zudem die Hunte, die Leine und die Aller, die alle der Weser zufließen. Größere Binnenseen sind der Dümmersee an der Grenze zu Oldenburg und das an Schaumburg-Lippe angrenzende Steinhuder Meer.
Das Klima ist im Harzgebiet rau, in der Ebene eher mild und an der Küste sowie in den Marschgebieten und Mooren feucht.

Hameln, um 1830


Verden an der Aller, um 1850


Osnabrück, um 1845


Goslar, 1836