Waldeck
 
Geographie/Topographie
Für das Gebiet des Fürstentums Waldeck mit Pyrmont wird 1836 eine Fläche von 21,66 Quadratmeilen angegeben. Der GIS-Wert beträgt 1.079km².
Das Fürstentum Waldeck besteht aus zwei geographisch getrennten Territorien, dem eigentlichen Fürstentum Waldeck und der Grafschaft Pyrmont.
Der Waldecker Landesteil wird von Teilen des rheinisch-westfälischen Schiefergebirges durchzogen und gehört zu den am höchsten gelegenen Landstrichen zwischen Rhein und Weser. Die höchsten Erhebungen sind der Hegekopf (846m), der Ettelsberg (834m) und der Asten (812m). Der Pyrmonter Landesteil besteht aus einem vom westlichen Wesergebirge umschlossenen Tal.
Die Flüsse gehören zum Flussgebiet der Weser. In Waldeck sind dies die Eder mit der Werbe, Itter und Aar sowie die Diemel mit der Twiste. In Pyrmont fließt die Emmer.
Der Boden ist nur in den Flusstälern fruchtbar. Mineralquellen befinden sich in Niederwildungen und Pyrmont. Beide Landesteile haben gute und ausgedehnte Waldungen (meist Hochwald), die 1904 fast 40% des Landes einnehmen.
Das Klima ist zwar gemäßigt, wegen der hohen Lage des Landes aber rauer als in dem benachbarten Hessen. In Pyrmont herrscht mildes Klima.