Thüringischer Zoll- und Handelsverein
 
Gebiet
Der „Zoll und Handelsverein der Thüringischen Staaten" wird am 10. Mai 1833 auf Vorschlag des Königreichs Preußen gegründet. Am 11. Mai 1833 treten die Mitglieder des Thüringischen Zoll- und Handelsvereins gemeinsam dem Deutschen Zollverein bei, in dem sie auch nur über eine gemeinsame Stimme verfügen. Die Verträge beider Zollverbünde treten am 1. Januar 1834 in Kraft.
Der Thüringische Zoll- und Handelsverein grenzt im Norden an Preußen, im Osten an das Königreich Sachsen, im Süden an das Königreich Bayern und im Westen an das Kurfürstentum Hessen-Kassel.
Gründungsmitglieder sind Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg und Gotha, Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Reuß ältere Linie (Reuß-Greiz), Reuß-Schleiz, Reuß-Lobenstein und Ebersdorf, Kurhessen für die Exklave Schmalkalden und Preußen mit Stadt- und Landkreis Erfurt sowie den exklavierten Kreisen Schleusingen und Ziegenrück.
Verwaltungssitz des Thüringischen Zoll- und Handelsvereins ist Erfurt.

Vertrag des Thüringischen Zoll- und Handelsvereins vom 10. Mai 1833


Erfurt: Gesamtansicht, um 1850