Bayerisch-Württembergischer Zollverein (Süddeutscher Zollverein)
 
Gebiet
Der Bayerisch-Württembergische Zollverein, auch Süddeutscher Zollverein genannt, ist ein Zoll- und Handelsverbund, zu dem sich die Königreiche Bayern und Württemberg per Vertrag vom 18. Januar 1828 und mit Wirkung zum 1. Juli 1828 zusammen schließen. In den Verbund integriert sind auch die jeweiligen Zoll-Anschlussgebiete der beiden Vertragspartner. Die bayerische Pfalz gehört zunächst nicht zum Zollvereinsgebiet.
Der bayerisch-württembergische Zollverein grenzt im Nordwesten an Hessen-Kassel, im Norden an die thüringischen Staaten Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Coburg und Gotha und Reuß-Lobenstein und Ebersdorf sowie das Königreich Sachsen. Im Osten und Süden liegt das Kaisertum Österreich, im Westen das Großherzogtum Baden.
Ein jährlicher Zollkongress findet in München statt. Mit dem Zollvereinsvertrag vom 22. März 1833 geht der Bayerisch-Württembergische Zollverein in den Deutschen Zollverein über.

München: Marienplatz, um 1830


Stuttgart: Marktplatz, um 1840