Hannover
 
Staatsgebiet
Das Königreich Hannover befindet sich in Norddeutschland und besteht aus drei teilweise getrennt voneinander liegenden Landesteilen. Das Königreich grenzt im Norden an die Nordsee, Oldenburg und Bremen, im Nordosten an Holstein, Hamburg, Lauenburg und Mecklenburg-Schwerin, im Osten an die preußische Provinz Sachsen und Braunschweig, im Süden und Südwesten an die preußische Provinz Sachsen, Hessen-Kassel, die preußische Provinz Westfalen, Lippe-Detmold, den Pyrmonter Landesteil des Fürstentums Waldeck sowie Schaumburg-Lippe und im Westen an die Niederlande.
Zum Hannoverschen Staatsgebiet gehören die Nordsee-Inseln Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum, die Exklave Polle, die zwischen Lippe-Detmold, Waldeck, der preußischen Provinz Westfalen und Braunschweig liegt sowie die innerhalb des Herzogtums Braunschweig befindliche Exklave Bodenwerder. Unter gemeinsamer Verwaltung von Braunschweig und Hannover steht die „Kommunion-Unterharz", die gemeinsame Rechte an Bergwerken und Hütten beinhaltet. Innerhalb des hannoverschen Staatsgebiets befinden sich die Braunschweiger Enklaven Thedinghausen, Ölsburg, Bodenburg und Ostharingen, die Hessen-Kasseler Enklave Laubach sowie die Hamburger Enklaven Moorburg und Gudendorf.
Hauptstadt und Regierungssitz ist Hannover. Die Könige residieren bis 1837 in London, danach in Hannover und Herrenhausen.
1866 wird das Königreich Hannover von Preußen annektiert.

Die bis 1837 geltende Flagge des Königreichs Hannover


Die 1837 bis 1866 geltende Flagge des Königreichs Hannover


Hannover, um 1840


Schloss Herrenhausen, 1829