Braunschweig
 
Staatsgebiet
Das Herzogtum Braunschweig befindet sich in Nordwestdeutschland und besteht aus den drei getrennt voneinander liegenden Landesteilen Braunschweig, Holzminden und Blankenburg. Das Herzogtum grenzt im Westen an das Königreich Hannover und den Pyrmonter Landesteil des Fürstentums Waldeck, im Norden und Süden ist es von Hannover umgeben und im Osten grenzt es an die preußische Provinz Sachsen und das Herzogtum Anhalt-Bernburg. Zu Braunschweig gehören fünf Exklaven: Calvörde liegt in der preußischen Provinz Sachsen, Thedinghausen, Ölsburg, Bodenburg und Ostharingen befinden sich in Hannover. Unter gemeinsamer Verwaltung von Braunschweig und Hannover steht die „Kommunion-Unterharz", die gemeinsame Rechte an Bergwerken und Hütten beinhaltet. Im braunschweigischen Staatsgebiet befinden sich die hannoversche Enklave Bodenwerder sowie angrenzend die preußischen Enklaven Hehlingen und Heßlingen.
Hauptstadt und Regierungssitz ist Braunschweig, einige Regierungseinrichtungen befinden sich in Wolfenbüttel. Residenz der Herzöge ist zunächst das Braunschweiger Schloss „Grauer Hof". Als dies 1830 abbrennt, residiert der Herzog bis zum Neubau des Braunschweiger Residenzschlosses 1837 in Schloss Richmond bei Braunschweig. Weitere Residenzen sind das Wolfenbütteler Schloss und das 1867 fertiggestellte Schloss Sibyllenort im schlesischen Fürstentum Oels.

Die Flagge des Herzogtums Braunschweig


Braunschweig, um 1825


Schloss Richmond, um 1815


Wolfenbüttel: Schloss, um 1845