Schwarzburg-Rudolstadt
 
Staatsgebiet
Das Staatsgebiet des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt liegt in Mitteldeutschland. Es besteht aus den drei getrennt voneinander liegenden Landesteilen Rudolstadt, Leutenberg, und Frankenhausen. Das südlich gelegene Kernland Rudolstadt grenzt an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, die Herzogtümer Sachsen-Gotha-Altenburg, Sachsen-Coburg-Saalfeld, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Hildburghausen und das Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. Der südöstliche Landesteil Leutenberg ist von dem preußischen exklavierten Kreis Ziegenrück, Reuß-Lobenstein, Reuß-Ebersdorf und Sachsen-Coburg-Saalfeld umgeben. Der nördliche Landesteil Frankenhausen grenzt an das Sondershausener Kerngebiet und die preußische Provinz Sachsen.
Zum Staatsgebiet gehören sieben Exklaven: Straußberg grenzt an die preußische Provinz Sachsen und Schwarzburg-Sondershausen, Schlotheim zusätzlich an die Sachsen-Gotha-Altenburger Exklave Volkenroda, Elxleben befindet sich zwischen Schwarzburg-Sondershausen, Sachsen-Gotha-Altenburg und der preußischen Provinz Sachsen, Seebergen und Angelroda liegen im Gothaer Gebiet des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg, Österöda befindet sich in Sachsen-Weimar-Eisenach und Weisbach zwischen Reuß-Ebersdorf, Reuß-Lobenstein und dem preußischen exklavierten Kreis Ziegenrück.
Innerhalb des Staatsgebiets befinden sich die Sachsen-Gotha-Altenburger Enklave Ammelstädt und die Reuß-Greizer Enklave Rauschengesees.
Hauptstadt und Regierungssitz ist Rudolstadt, Residenzen befinden sich in Rudolstadt, Schwarzburg und Frankenhausen

Flagge des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt


Rudolstadt: Marktplatz mit Schloss Heidecksburg im Hintergrund, um 1850