Sachsen-Altenburg
 
Staatsgebiet
Das Herzogtum Sachsen-Altenburg entsteht 1826 aus dem Altenburger Anteil des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg und wird von der vormaligen Linie Sachsen-Hildburghausen regiert, die dafür ihre Güter an Sachsen-Meiningen abtritt.
Das Herzogtum befindet sich in Mitteldeutschland und besteht aus den zwei durch reußisches Gebiet voneinander getrennten Landesteilen Fürstentum Altenburg und Stadtroda sowie den Exklaven Neukirchen und Rußdorf im Königreich Sachsen, Röpsen im reußischen Kondominat Fürstentum Gera, Mumsdorf in der preußischen Provinz Sachsen, Hilbersdorf (zwischen Sachsen-Weimar-Eisenach und dem Kondominat Fürstentum Gera), Ammelstädt (in Schwarzburg-Rudolstadt), Saalthal (zwei Gebietsteile, zwischen Schwarzburg-Rudolstadt und dem preußischem exklavierten Kreis Ziegenrück) sowie Schweinitz (zwischen Sachsen-Meiningen und Sachsen-Weimar-Eisenach).
Das Fürstentum Altenburg grenzt an das Königreich Sachsen, das reußische Kondominat Fürstentum Gera und die preußische Provinz Sachsen. Der Stadtrodaer Landesteil ist umgeben von der preußischen Provinz Sachsen, dem Kondominat Fürstentum Gera, dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, dem Herzogtum Sachsen-Meiningen und dem Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt.
Innerhalb des Staatsgebiets liegen die preußische Enklave Kischlitz, die Sachsen-Meiningener Enklave Rödelwitz und die Sachsen-Weimarer Enklave Kleinkröbnitz.
Hauptstadt und Regierungssitz ist Altenburg. Residenzen befinden sich in Altenburg und Eisenberg.

Flagge des Herzogtums Sachsen-Altenburg 1826-1920


Altenburg, 1836


Eisenberg, um 1900