Sachsen-Hildburghausen
 
Staatsgebiet
Das Herzogtum Sachsen-Hildburghausen befindet sich in Mitteldeutschland und besteht aus dem Landesteil Hildburghausen sowie den drei exklavierten Ämtern Behrungen, Sonnefeld und Königsberg.
Das Hildburghausener Kerngebiet grenzt an den preußischen exklavierten Kreis Schleusingen, Schwarzburg-Sondershausen, Schwarzburg-Rudolstadt, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Coburg-Saalfeld, Bayern und das von Sachsen-Meiningen und Sachsen-Gotha-Altenburg gemeinsam verwaltete Kondominat Römhild.
Das Amt Königsberg mit den Exklaven Nassach und Erlsdorf liegt im Königreich Bayern. Das Amt Sonnefeld mit den Exklaven Rohrbach, Roth, Leutendorf, Sonnefeld sowie der Exklave nördlich von Sonnefeld befindet sich zwischen dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld und Bayern. Das Amt Behrungen grenzt an Sachsen-Meiningen, das Kondominat Römhild und Bayern.
Haupt- und Residenzstadt ist Hildburghausen.
Nach dem Tod des letzten Herzogs der Gotha-Altenburger Linie im Jahre 1825 wird der sachsen-ernestinische Gesamtbesitz neu aufgeteilt. Der Herzog von Sachsen-Hildburghausen übernimmt die Regierung des neugegründeten Herzogtums Sachsen-Altenburg und tritt dafür seine Güter an Sachsen-Meiningen und Sachsen-Coburg und Gotha ab.

Flagge des Herzogtums Sachsen-Hildburghausen


Hildburghausen, um 1850