Herzogtum Gotha
 
Gebiet
Das Herzogtum Gotha, das in etwa die Funktion eines Regierungsbezirks hat, wird mit Gründung Sachsen-Coburg und Gothas 1826 als Mittelbehörde eingerichtet. Regierungssitz ist Gotha.
Das Herzogtum grenzt im Norden an den preußischen Regierungsbezirk Erfurt, im Osten an Schwarzburg-Sondershausen und die Sachsen-Weimar-Eisenacher Exklave Ilmenau, im Süden an den preußischen exklavierten Kreis Suhl und im Westen an die Hessen-Kasseler Exklave Schmalkalden, Sachsen-Meiningen sowie das Sachsen-Weimar-Eisenacher Fürstentum Eisenach.
Zum Herzogtum gehören zudem die Exklaven Neukirchen-Lauterbach, Nazza, Werningshausen, Neuroda, Trassdorf und Volkenroda. Innerhalb des Gebiets liegen die preußische Enklave Wandersleben, die Schwarzburg-Sondershausener Enklaven Geschwenda und Dörrberg sowie die Sachsen-Weimar-Eisenacher Enklave Seebach.

Für das Herzogtum Gotha wird eine Fläche von 26 Quadratmeilen angegeben, der GIS-Wert beträgt 1.448km² für das Jahr 1826. Die Einwohnerzahl liegt 1826 bei 84600. Bis 1850 erhöht sie sich um 24% auf 105321.

Gotha, um 1840