Herzogtum Oldenburg
 
Gebiet
Das Herzogtum Oldenburg, das in etwa die Funktion eines Regierungsbezirks hat, wird auf Grundlage der Verordnung vom 15. September 1814 als Mittelbehörde des Großherzogtums Oldenburg eingerichtet. Regierungssitz ist die Stadt Oldenburg.
Die Nordsee bildet die nördliche Grenze, im Osten liegen die hannoversche Provinzialregierung Stade sowie die Freie Stadt Bremen, im Süden befindet sich die Provinzialregierung Hannover und im Westen die hannoverschen Provinzialregierungen Osnabrück und Aurich.
Zum Herzogtum Oldenburg gehört zudem die Nordseeinsel Wangerooge und das jenseits der Weser befindliche Land Wührden.

Für das Herzogtum Oldenburg wird eine Fläche von 98 Quadratmeilen angegeben, der GIS-Wert beträgt 5.248 km² für das Jahr 1820. Die Einwohnerzahl liegt 1820 bei 190.000. Bis 1850 erhöht sie sich um lediglich 17% auf 221.813. Bis 1905 hingegen steigert sie sich um 60% auf 353.789.

Oldenburg: Marktplatz, 1848