Fürstentum Lübeck
 
Gebiet
Das seit 1773 in Personalunion mit dem Großherzogtum Oldenburg verbundene Fürstbistum Lübeck wird nach dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 säkularisiert und als weltliches Fürstentum Oldenburg angegliedert. Die Provinzialregierung Lübecks bewahrt weitgehende Eigenständigkeit und hat in etwa die Funktion eines Regierungsbezirks. Regierungssitz ist Eutin.
Das Fürstentum Lübeck liegt getrennt vom Kernland des Großherzogtums im östlichen Holstein. Das zweigeteilte Gebiet grenzt an das Herzogtum Holstein und das Staatsgebiet der Freien- und Hansestadt Lübeck.

Für das Fürstentum Lübeck wird eine Fläche von sechs Quadratmeilen angegeben, der GIS-Wert beträgt 379km² für das Jahr 1820. Die Einwohnerzahl liegt 1820 bei 18.753. Bis 1850 erhöht sie sich um 18% auf 22.146 und bis 1905 um weitere 74% auf 38.583.

Eutin: Marktplatz, um 1900