Fürstentum Birkenfeld
 
Gebiet
Das Fürstentum Birkenfeld wird dem Großherzogtum Oldenburg auf dem Wiener Kongress als Entschädigung für im Zuge der französischen Besatzung verlorene Gebiete zugestanden. Im Jahre 1817 gibt Preußen, das das Gebiet zwischenzeitlich verwaltet hatte, das Fürstentum an Oldenburg ab. Die Provinzialregierung Birkenfelds bewahrt die weitgehende Eigenständigkeit des Gebiets mit der Funktion eines Regierungsbezirks. Regierungssitz ist Birkenfeld.
Das Fürstentum Birkenfeld liegt weit getrennt vom Kernland des Großherzogtums, dem Herzogtum Oldenburg, in Südwestdeutschland und wird von den preußischen Regierungsbezirken Koblenz und Trier, dem zu Sachsen-Coburg-Saalfeld gehörenden Fürstentum Lichtenberg und dem Hessen-Homburger Landesteil Meisenheim umschlossen.

Für das Fürstentum Birkenfeld wird eine Fläche von neun Quadratmeilen angegeben, der GIS-Wert beträgt 527km² für das Jahr 1820. Die Einwohnerzahl liegt 1820 bei 20.986. Bis 1850 erhöht sie sich um 49% auf 31.175 und bis 1905 um weitere 49% auf 46.484.

Oberstein an der Nahe, um 1900