Grafschaft Hohnstein
 
Gebiet
Gemäß den Bestimmungen der Wiener Kongressakte vom Juni 1815 wird die Grafschaft Hohnstein von Preußen an das Königreich Hannover abgetreten, das zunächst eine provisorische Regierung einrichtet. Auf Grundlage des Reskripts vom 14. Juli 1816 wird das Königliche Hoheitskommissariat für die Grafschaft Hohnstein als Mittelbehörde des Königreichs Hannover eingerichtet. Regierungssitz ist Ilfeld.
Die Grafschaft Hohnstein grenzt im Norden an die zum preußischen Regierungsbezirk Erfurt gehörende Enklave Benneckenstein und den Braunschweiger Landesteil Blankenburg, im Osten und Süden an den preußischen Regierungsbezirk Merseburg und im Westen an den preußischen Regierungsbezirk Erfurt.

Für das Königliche Hoheitskommissariat Grafschaft Hohnstein wird eine Fläche von 3 Quadratmeilen angegeben. Der GIS-Wert beträgt 197km² für das Jahr 1820. Die Einwohnerzahl liegt 1820 bei 7.057.

Mit dem Edikt "betreffend die Bildung der künftigen Staatsverwaltung" vom 12. Oktober 1822 wird das Hoheitskommissariat aufgelöst und die Verwaltung der 1823 gebildeten Landdrostei Hildesheim übertragen.

Ilfeld, um 1840