Regierungsbezirk Hohenzollern-Hechingen
 
Gebiet
Nach der Abdankung des Fürsten Friedrich Wilhelm II. Constantin (1801-1869) und der Übernahme durch Preußen per Besitznahmepatent vom 12. März 1850 wird das Fürstentum Hohenzollern-Hechingen zwar in den preußischen Staat integriert, die Hechinger Regierung bleibt aber zunächst im Amt.
Hohenzollern-Hechingen befindet sich in Süddeutschland und bildet mit Ausnahme der im Königreich Württemberg gelegenen Exklave Wilflingen ein geschlossenes Gebiet.
Hohenzollern-Hechingen grenzt im Westen und Osten an Hohenzollern-Sigmaringen und im Süden und Norden an den württembergischen Schwarzwaldkreis. An der östlichen Grenze befindet sich die württembergische Enklave Mägerkingen.
Hauptstadt und Regierungssitz ist Hechingen. Bei der Übernahme durch Preußen 1850 besteht lediglich ein Oberamt Hechingen.

Für Hohenzollern-Hechingen wird 1850 eine Fläche von 5,5 Quadratmeilen angegeben, der GIS-Wert beträgt 256km². Die Einwohnerzahl liegt 1850 bei 20.553.
Mit Verordnung vom 7. Januar 1852 werden die Regierungen Hohenzollern-Hechingens und Hohenzollern-Sigmaringens zum gemeinsamen Regierungsbezirk Hohenzollernsche Lande (Sigmaringen) vereinigt.

Hechingen, um 1860


Hechingen: Stiftskirche St. Jakobus, 2006